Erste Schritte
DR-Terminal ist ein SSH/SFTP-Client für Android, Desktop (Windows, macOS, Linux) und iOS. Im Folgenden der kürzeste Weg zu einer funktionierenden Shell.
Quick Connect — einmalige Sitzung
- Wähle in der Seitenleiste Quick Connect (SSH).
- Gib
user,host,portein (Standard 22). - Wähle die Authentifizierung: Passwort, privater Schlüssel oder Sicherheitsschlüssel (YubiKey).
- Drücke Verbinden. Bei der ersten Nutzung siehst du den Fingerabdruck des Host-Schlüssels — durch Bestätigen wird er zu deinen vertrauenswürdigen Hosts hinzugefügt.
Quick Connect wird nicht gespeichert. Hosts, zu denen du immer wieder zurückkehrst, fügst du am besten der Liste SSH-Verbindungen hinzu.
Gespeicherte Verbindung
- Seitenleiste → SSH-Verbindungen → Hinzufügen.
- Trage Name (Alias), Host, Port, Benutzer und Authentifizierungsmethode ein.
- Weise optional eine Gruppe zu, lege ein Standard-SFTP-Verzeichnis fest, füge ein Startskript hinzu oder wähle einen Jump-Host.
- Speichern. Die Zeile erscheint in der Liste — tippe darauf, um ein Terminal zu öffnen.
Erste Verbindung und Host-Vertrauen
Beim ersten Kontakt mit einem unbekannten Server zeigt DR-Terminal einen Dialog mit dem Fingerabdruck des öffentlichen Schlüssels des Hosts (SHA-256). Nach der Bestätigung wird der Schlüssel in der Datenbank der vertrauenswürdigen Hosts gespeichert und bei späteren Anmeldungen überprüft. Sollte er sich jemals ändern, erhältst du eine deutliche Warnung — es lohnt sich zu prüfen, warum (geplanter Neuaufbau, Neuinstallation, MITM-Versuch).
Mehr als nur SSH
DR-Terminal ist ein Arbeitsbereich, nicht nur eine einzelne Shell. Dasselbe Fenster beherbergt außerdem:
- SFTP-Dateibrowsing auf jedem gespeicherten Host (siehe SFTP).
- Einen zweispaltigen Dateimanager zum Kopieren zwischen lokal und entfernt (siehe Dateimanager).
- Ein lokales Terminal und Seriell/UART-Sitzungen auf dem Desktop (siehe Lokal & seriell).
Jede Sitzung ist ein Tab — wechseln, umbenennen oder (auf dem Desktop) in ein eigenes Fenster abdocken.
Wo dein Passwort landet
Passwörter und private Schlüssel landen niemals in JSON-Konfigurationsdateien. Jede Plattform nutzt ihren nativen sicheren Speicher: Android Keystore (EncryptedSharedPreferences), iOS Keychain und eine AES-256-GCM-Datei auf dem Desktop. Details unter Sicherheit & Daten.