Authentifizierung

DR-Terminal unterstützt drei Authentifizierungsmethoden: Passwort, privater Schlüssel und FIDO2-Sicherheitsschlüssel (YubiKey).

Passwort

Der einfachste Weg. Ein Passwort, das für eine gespeicherte Verbindung eingegeben wird, landet im sicheren Speicher der Plattform — niemals in der JSON-Konfiguration. Ist das Passwortfeld leer, fragt die App bei jeder Verbindung erneut danach.

Public-Key → Passwort-Fallback: Wenn der Server einen öffentlichen Schlüssel ablehnt (z. B. weil er nicht in authorized_keys steht), fragt DR-Terminal automatisch nach dem Passwort für denselben Benutzer, anstatt die Verbindung abzubrechen.

Privater Schlüssel

Das Format PEM (OpenSSH) wird unterstützt. Du kannst:

Ist der Schlüssel mit einer Passphrase verschlüsselt, fragt DR-Terminal beim Verbinden danach. Wir unterstützen viele Algorithmen — RSA, ECDSA (P-256, P-384, P-521), Ed25519, Ed25519-SK, ECDSA-SK (FIDO).

Schlüsselgenerator

Unter Einstellungen → Sicherheit gibt es einen Assistenten SSH-Schlüssel generieren. Wähle den Typ (z. B. ed25519), lege eine Passphrase fest (optional — sie schützt den Schlüssel sogar im sicheren Speicher), und der Schlüssel wird lokal gespeichert. Der Standard-Schlüsselkommentar lautet ${user}@${host}@DR-Terminal — praktisch, um den Schlüssel auf dem Server zu erkennen. Der öffentliche Schlüssel kann für ~/.ssh/authorized_keys auf dem Server in die Zwischenablage kopiert werden.

Schlüssel in der Liste können direkt umbenannt werden; wenn der von dir gewählte Name mit einem bestehenden kollidiert, hängt die App automatisch (2) an.

Windows Hello: Unter Windows ruft der Schlüsselgenerator den nativen Windows-Hello-Dialog (PIN / Fingerabdruck / Gesicht) anstelle eines In-App-Dialogs auf — die Passphrase wird dann TPM-gestützt.

Schlüsselkonverter

Einstellungen → Sicherheit → SSH-Schlüssel → Konvertieren serialisiert einen privaten Schlüssel zwischen allen gängigen Formaten neu — wähle eine Quelle (einen gespeicherten Schlüssel, eine Datei oder eingefügten Text) und ein Zielformat, dann kopiere, teile oder speichere das Ergebnis.

Formate, in beide Richtungen:

FormatLesenSchreiben
OpenSSH (BEGIN OPENSSH PRIVATE KEY)
PKCS#8 (BEGIN PRIVATE KEY)
PKCS#1 (BEGIN RSA PRIVATE KEY, nur RSA)
PuTTY PPK — v2 und v3

Die Eingabe kann PEM (Text), PuTTY PPK oder rohes binäres DER sein — das Format wird automatisch erkannt. Schlüsseltypen: RSA, Ed25519 und ECDSA (P-256/384/521).

PKCS#1 beschreibt nur RSA-Schlüssel, daher wird dieses Ziel nur angeboten, wenn die Quelle ein RSA-Schlüssel ist.

Sicherheitsschlüssel (FIDO2 / YubiKey)

DR-Terminal verarbeitet ed25519-sk- und ecdsa-sk-Schlüssel — und du kannst sie direkt in der App generieren. Kein externes ssh-keygen nötig.

Einen YubiKey-gestützten Schlüssel in DR-Terminal generieren

  1. Einstellungen → Sicherheit → SSH-Schlüssel → SSH-Schlüssel generieren.
  2. Aktiviere den Schalter Sicherheitsschlüssel. Wähle den Algorithmus — Ed25519-SK (empfohlen) oder ECDSA-SK.
  3. Berühre deinen YubiKey, wenn du dazu aufgefordert wirst. Die App fordert den Token auf, einen neuen Berechtigungsnachweis zu erstellen, und signiert den öffentlichen Schlüssel.
  4. Der Schlüssel wird im Schlüsselmanager von DR-Terminal gespeichert. Kopiere den öffentlichen Schlüssel und füge ihn auf dem Zielserver in ~/.ssh/authorized_keys ein.

Residente Schlüssel (auf dem YubiKey selbst gespeichert) machen das Mitführen der Schlüsseldatei überflüssig — das gesamte Geheimnis lebt auf dem Token. Der Generator bietet dies als Option an.

Einen vorhandenen SK-Schlüssel verwenden

Wenn du bereits einen anderswo generierten id_ed25519_sk / id_ecdsa_sk hast (z. B. via ssh-keygen -t ed25519-sk), importiere ihn über denselben Schlüsselmanager — DR-Terminal behandelt importierte und generierte SK-Schlüssel gleich.

Beim Verbinden

DR-Terminal fordert eine Berührung deines Schlüssels an. Die Anzeige blinkt — tippe darauf. iOS unterstützt NFC und USB-C (YubiKey 5Ci und neuer). Android — NFC + USB (OTG). Der Desktop nutzt native FIDO2-APIs (Windows Hello, macOS, Linux via libfido2).

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