Lokal & seriell
Über entferntes SSH hinaus betreibt der Desktop-Build zwei Arten von lokalen Sitzungen im selben Terminal: eine lokale Shell und einen Seriell/UART-Port. Beide sind Tabs wie jede SSH-Sitzung — benenne sie um, docke sie in ein eigenes Fenster ab, gestalte sie wie üblich per Theme.
Lokales Terminal
Eine echte lokale Shell, gestützt auf ein natives PTY (pty4j). Wähle Lokales Terminal aus der Gruppe „Lokal“ der Seitenleiste oder über den Starter +.
- Volles PTY: Job-Steuerung, Farben,
vim/htop, Fenstergröße (SIGWINCH) verhalten sich alle wie in deinem System-Terminal. - Startet in deinem Home-Verzeichnis mit deiner Login-Shell.
- Ideal als Notizraum neben einer entfernten Sitzung — kein SSH-Roundtrip.
Seriell / UART
Kommuniziere mit einem Gerät über RS-232 / USB-Seriell (eine Router-Konsole, ein Mikrocontroller, ein Pi-Header). Gestützt auf jSerialComm.
Verbinden
- Gruppe „Lokal“ der Seitenleiste (oder +) → Seriell.
- Wähle den Port aus dem Dropdown. Die Schaltfläche „Aktualisieren“ daneben durchsucht angeschlossene Ports erneut.
- Stelle Baudrate, Datenbits, Parität, Stoppbits und Flusssteuerung ein — oder lade ein gespeichertes Profil.
- Verbinden. Die Sitzung öffnet sich als Terminal-Tab.
Profile
Häufige Geräteeinstellungen können als benannte Profile gespeichert werden (z. B. Cisco-Konsole 9600 8N1) und wiederverwendet werden. Serielle Einstellungen enthalten keine Geheimnisse, daher liegen sie in der normalen Einstellungsdatei — nicht im sicheren Speicher.
Erneut verbinden öffnet denselben Port erneut, sodass nach dem erneuten Anstecken eines Kabels oder einem Geräteneustart ein Klick die Konsole zurückbringt, ohne Baud/Parität erneut einzugeben. Auf einer seriellen Leitung gibt es kein Signal zur Terminalgrößenänderung, und Lesevorgänge werden so übertragen, wie sie eintreffen (wie minicom), nicht in festen Blöcken.
Serielle und lokale PTY-Sitzungen sind nur für den Desktop — die Schnittstelle liefert auf Android und iOS nichts zurück, sodass diese Einträge dort nicht erscheinen.